Nahwärme Konzept

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KISS ist die Klimaschutz-Initiative der Stadt Speyer.


Nahwärmekonzepte

Nahwärmenetze bieten die notwendige Infrastruktur, um erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und industrielle Abwärme in großem Maßstab in die Wärmeversorgung zu integrieren. Der Nahwärmeanschluss bietet den Wärmekunden auf diese Weise Wärmevollversorgung bei hohem Komfort und durch den Wegfall des Heizkellers zudem eine erhebliche Platzersparnis im Gebäude.

Die SWS planen, bauen und betreiben Nahwärmeversorgungsgebiete in Speyer. Dabei werden über eine gemeinsame Heizzentrale die umliegenden Gebäude über ein Leitungsnetz mit Wärme versorgt.


Ausgewählte Projekte

Ehemalige Kaserne Normand (Erdgas/Biomasse/Solarthermie)

Der dort installierte Holzhackschnitzelkessel deckt die Grundlast zur Wärmeversorgung in diesem Gebiet. Der Gaskessel wird lediglich zur Spitzenlastabdeckung benötigt. Während der Sommerzeit kann die Solarthermieanlage den Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung weitgehend abdecken.

Alter Schlachthof (Erdgas/Solarthermie)

Hier wurde ein Mehrtagesspeicher von 100 Kubikmeter eingesetzt. Der Gaskessel wird nur während der Heizperiode benötigt. Außerhalb der Heizperiode kann die Solarthermieanlage durch ein großes Speichervolumen die komplette Warmwasserbereitung übernehmen.

Fünf Villen am Yachthafen (Abwasserwärme/Wärmepumpe/Solarthermie)

Dieses monovalente System war zur Bauzeit einzigartig in der Metropolregion. In der Nähe des Gebietes liegt ein Hauptabwasserkanal, in den ein Abwasserwärmetauscher eingebaut wurde. Die Temperatur des Abwassers ist ganzjährig etwa gleichbleibend und wird mithilfe eines sogenannten Kaltwassernetzes zu den einzelnen Technikzentralen befördert. Die Wärmepumpe erhöht das Temperaturniveau des Wärmeträgers und erzeugt somit Wärme und Warmwasser.