SWS: Geschäftsjahr 2016 positiv abgeschlossen

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(vom 30.06.2017)

Bilanzgewinn in Höhe von 5,6 Mio. Euro

Die Stadtwerke Speyer erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Bilanzgewinn in Höhe von 5,6 Mio. Euro (Vorjahr 4,5 Mio. Euro). In der Sitzung am 29. Juni 2017 regte Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Vorsitzender des SWS-Aufsichtsrates, an, die vorgeschlagene Gewinnausschüttung von 1,5 Mio. Euro um 500 TEuro auf 2 Mio. Euro zu erhöhen. „Die Mittel benötigt die Stadt Speyer, um den Anforderungen des kommunalen Entschuldungsfonds nachkommen zu können“, erläuterte Eger.

Neben der Gewinnausschüttung leisten die SWS mit 2,2 Mio. Euro Konzessionsabgabe (Vorjahr 2,4 Mio. Euro) und 1,2 Mio. Euro Gewerbesteuer (Vorjahr 1 Mio. Euro) einen wesentlichen Beitrag zum städtischen Haushalt.

Der verbleibende Betrag von 3,6 Mio. Euro wird in die Gewinnrücklage der Stadtwerke eingestellt. „Die Eigenkapitalerhöhung ist notwendig, um auch zukünftig in den Ausbau und in die Modernisierung unserer Anlagen und Netze sowie in regenerative Energien investieren zu können“, betonte SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring.

Die Umsatzerlöse lagen 2016 bei 117,8 Mio. Euro (Vorjahr 108,3 Mio. Euro). Auch im letzten Jahr behaupteten sich die Stadtwerke im stark umkämpften Energiemarkt.

„Die sinkenden Absatzzahlen beim Stromverkauf im eigenen Netz wurden durch Kundenzugewinne in fremden Netzen mehr als ausgeglichen“, informierte Bühring. Die Abgabe konnte gegenüber dem Vorjahr um 6,8 Prozent gesteigert werden. Der Absatzrückgang im eigenen Netzgebiet erkläre sich vor allem durch die Nutzung energiesparenderer Geräte und der Tatsache, dass viele Hausbesitzer und Unternehmer mittlerweile ihren Strom mittels Photovoltaik selbst erzeugten, so Bühring.

Zu einer wesentlichen Steigerung der Erdgas- (+ 8,2 Prozent) und Fernwärmeabgabe (+ 13,9 Prozent) und somit zum Ergebnis trug die Witterung bei. Die Nahwärme profitierte zusätzlich vom Ausbau und kann eine Mengensteigerung von 19,2 Prozent verzeichnen. Da die Stadtwerke Preisreduzierungen in Form von Treueboni an die Kunden weitergaben, erhöhten sich die Umsatzerlöse in geringerem Maße (Erdgas: 0,9 Prozent, Fernwärme: 6,2 Prozent, Nahwärme: 15 Prozent).

Die Wasserabgabe sank verbrauchs- und witterungsbedingt um 3,8 Prozent. Die Besucherzahlen im Sport- und Erlebnisbad bademaxx (Hallenbad, Freibad und Sauna) gingen im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent zurück. Ursächlich hierfür war der kühle, verregnete Sommer.

2016 investierten die SWS 6,9 Mio. Euro, davon 3,6 Mio. Euro in den Ausbau ihrer Verteilungsanlagen. In den Wasserwerken Süd und Nord wurden Anfangs-Investitionen in Höhe von 962 TEuro für zwei neue Tiefbrunnen sowie einen neuen Sammelschacht getätigt.

Zum Stichtag 31.12.2016 waren 227 Mitarbeiter/innen bei den SWS beschäftigt. Die Ausbildungsquote lag mit 22 jungen Menschen bei fast zehn Prozent. „Durch die hohe Ausbildungsquote übernehmen wir Verantwortung für die Region“, sagte Bühring. Nur durch die gezielte, qualifizierte Ausbildung in eigenes Personal sowie die Förderung berufsbegleitender Weiterbildungsangebote könnten sich die Stadtwerke den steigenden Anforderungen am Markt stellen und ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten, so der Geschäftsführer. 

 

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