Stadtwerke-Kooperation Speyer/Schifferstadt

(vom 18.01.2010)

Kostensenkung und wettbewerbsfähige Preise wichtigster Aspekt

Kooperationsunterzeichnung

Der Markt der Energieversorger steht vor großen Veränderungen. Die Stadtwerke Speyer GmbH und die Stadtwerke Schifferstadt manifestierten ihre Zusammenarbeit in einem Kooperationsvertrag, der einen Rahmenvertrag und einzelvertragliche Regelungen enthält. Erweiterungen können je nach Themenschwerpunkt flexibel festgelegt werden. „Regulierung, Marktdynamik und steigender Kostendruck bringen neue Herausforderungen für die Stadtwerke mit sich und machen eine engere Zusammenarbeit unumgänglich", betont Speyers OB Werner Schineller bei der Vertragsunterzeichnung. Schifferstadts Bürgermeister Klaus Sattel sieht in einer gemeinsamen Kooperation insbesondere die Möglichkeit, Kostenvorteile zu generieren. Sein Ziel: „Wir wollen weiterhin als unabhängige kommunale Unternehmen für unsere Bürger eine sichere, umweltgerechte und preiswerte Versorgung dauerhaft sicherstellen."

Besonders in der räumlichen Nähe sehen die beiden Stadtwerke-Chefs Wolfgang Bühring (Stadtwerke Speyer) und Hans-Jürgen Rossbach (Stadtwerke Schifferstadt) die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ganz konkret will man durch eine gemeinsame Energiebeschaffung Mengen bündeln, Risiken minimieren und Kosten senken. Im Bereich Netze sollen Leitsysteme aufgebaut und zusammengeschaltet werden. Trafos, Kabel und Zähler will man zukünftig gemeinsam beschaffen. Auch Ausbildung, Schulung und Einsatz der Mitarbeiter sollen flexibler geregelt sowie in IT-Technologien gemeinsam investiert werden.

„Nur wenn wir weiter Kosten senken, werden wir zukünftig wettbewerbsfähige Energiepreise anbieten können", betont Bühring. Als wichtigste Grundlagen für eine erfolgreiche Kooperation nennt er gegenseitiges Vertrauen und wirtschaftliche Vorteile. „Wir sind gleichberechtigte Partner auf einer Augenhöhe, und nur durch schonungslose Offenheit konnte das Fundament für diese Kooperation geschaffen werden", so Bühring. „Unsere Unternehmen haben ähnliche strategische und technische Ausrichtungen, die Voraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten sind", ergänzt Rossbach und führt weiter aus: „Die bisherige Zusammenarbeit sowie die aufgezeigten gemeinsamen Ansätze lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken."

Die Stadtwerke Speyer und die Stadtwerke Schifferstadt bleiben weiterhin eigenständig, ebenso die jeweiligen Aufsichtsgremien.

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