Aktiver Klimaschutz in der Region: BHKW für Grundschule in Heiligenstein

(vom 07.08.2012)

„Das Versorgungskonzept für die Grundschule in Heiligenstein garantiert eine klimaschonende Wärmeversorgung, ganz wie wir es uns vorgestellt haben", betont Manfred Scharfenberger, Bürgermeister der Gemeinde Römerberg.

v. l. sitzend Wolfgang Bühring (Geschäftsführer der SWS) und Manfred Scharfenberger (Bürgermeister der Gemeinde Römerberg); v. l. stehend Rüdiger Kleemann (Bereichsleiter Energiedienstleistungen SWS), Käthe Maier, 1. Beigeordnete der Gemeinde Römerberg, Günter Walburg, Fraktionsvorsitzender der CDU Römerberg
Gute Zusammenarbeit: v. l. sitzend Wolfgang Bühring (Geschäftsführer der SWS) und Manfred Scharfenberger (Bürgermeister der Gemeinde Römerberg); v. l. stehend Rüdiger Kleemann (Bereichsleiter Energiedienstleistungen SWS), Käthe Maier, 1. Beigeordnete der Gemeinde Römerberg, Günter Walburg, Fraktionsvorsitzender der CDU Römerberg

Am 6. August 2012 manifestierten die Gemeinde und die Stadtwerke Speyer ihre langjährige, gute Zusammenarbeit mit der Vertragsunterzeichnung für das gemeinsame Projekt. Zur Wär-meerzeugung in der Heiligensteiner Grundschule sollen für den Grundbedarf ein Blockheiz-kraftwerk (BHKW) sowie ein Gas-Brennwertkessel zur Abdeckung der Spitzenlasten installiert werden. „Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Heizung erzeugt ein BHKW im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess gleichzeitig Wärme und Strom", informiert SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring. Durch die Kombination könne eine optimale Ausnutzung des eingesetzten Brennstoffes Erdgas von über 90 Prozent erreicht werden. Dadurch spare man erhebliche Mengen CO2 ein und leiste einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in der Region. Bühring betonte das große Engagement der Gemeinde Römerberg: Nur durch gemeinsame Aktivitäten könne man die Energiewende schaffen. Mit der Anlage in Heiligenstein installieren die SWS bereits ihr zehntes BHKW.

Der Vertrag im Detail: Die Stadtwerke Speyer übernehmen Planung, Bau und Betrieb des BHKWs und des Gaskessels. Während einer Laufzeit von zehn Jahren kümmern sie sich als Wärmedienstleister auch um sämtliche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten und bieten einen 24-Stunden-Rundumservice an. Auf diese Weise kann die Gemeinde modernste, klima-schonende Heiztechnik nutzen, ohne Kapital binden zu müssen. Durch die Aufnahme der Anlage in das Monitoring der Stadtwerke - das Heizungssteuerungssystem - kann ein optimal niedriger Verbrauch der Anlage realisiert werden.

Die technischen Daten: Das BHKW verfügt über eine thermische Leistung von 34 Kilowatt. Die elektrische Leistung beträgt 15 Kilowatt. Gemeinsam mit dem Spitzenlastkessel bringt die neue Heizzentrale eine thermische Gesamtleistung von 234 Kilowatt. Ausgehend von einem durch-schnittlichen Einfamilienhaus (20.000 kWh/a Wärmebedarf und 3.500 kWh/a Strombedarf) könnte das geplante BHKW neun Einfamilienhäuser mit Wärme und 23 Einfamilienhäuser mit Strom versorgen.

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