GIS: Stadtwerke Speyer und Grünstadt kooperieren

(vom 19.01.2011)

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Kompetenzbündelung, effizienter Personaleinsatz und die Einsparung von Wartungskosten waren die Gründe für die Stadtwerke Speyer und Grünstadt zukünftig im Bereich GIS zusammenzuarbeiten. Geographische Informationssysteme (GIS) nutzen Energieversorgungsunternehmen zur Dokumentation von Leitungsnetzen und deren Bauteilen, für Analysen und Planauskünfte. Der Kooperationsvertrag wurde am 17. Januar 2011 in Grünstadt von SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring und Albert Monath, Chef der Stadtwerke Grünstadt, unterzeichnet. Ganz konkret ist Grünstadt federführend für die Digitalisierung der Daten zu-ständig; die Stadtwerke Speyer übernahmen bereits vor zwei Jahren Rechenzentrumsfunktion für Grünstadt und nutzen diese jetzt für das GIS-System.

Stadtwerke sind generell verpflichtet, Leitungsdaten vorzuhalten, um bei Störungen schnell reagieren zu können. Sie planen damit auch den zukünftigen Netzausbau und Instandhaltungsmaßnahmen. „Für Hausbesitzer, Architekten, Baufirmen und Planungsbüros, die in unserem Versorgungsgebiet Tiefbauarbeiten durchführen möchten, bieten wir mit unserer Planauskunft einen speziellen Service an", informiert Bühring. „Die Stadtwerke geben über Lage und Bemaßung von Strom-, Gas-, Wasser- und Abwasser- sowie Fernwärmeleitungen Auskunft. So können Hausbesitzer und Unternehmen, die Arbeiten im Erdreich ausführen, vermeiden, dass sie unerwartet auf unsere Leitungen stoßen oder diese gar beschädigen", so Bühring weiter.

In einem nächsten Schritt soll sich der Entstördienst der Stadtwerke per Fernzugriff auf das neue GIS-System einwählen und direkt vor Ort in Leitungen und Maße Einblick nehmen können. „Papierpläne gehören dann der Vergangenheit an und Reaktionszeiten können weiter optimiert werden", betont Bühring.

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