Urangehalt im Speyerer Trinkwasser weit unter Grenzwert

(vom 22.03.2012)

Das ZDF-Magazin WISO hat am 19. März 2012 das Thema "Uran in Düngemitteln" auch mit Blick auf eine mögliche Gefährdung des Grundwassers aufgegriffen. Dabei hieß es, Uranwerte in Düngemitteln seien bis zu 27 Mal höher als der empfohlene Grenzwert. ZDF-WISO zitierte einen Wissenschaftler der Jacobs University Bremen, wonach sich "Uran in die tieferen Bodenschichten und auch ins Grundwasser verlagern" könne.

Die SWS nehmen dazu wie folgt Stellung:

Das Speyerer Trinkwasser ist von sehr guter Qualität und wird regelmäßig durch unabhängige Labore kontrolliert.

Im Rahmen der Novelle der Trinkwasser-Verordnung (TVO) wurde 2011 ein Uran-Grenzwert von zehn Mikrogramm je Liter gesetzlich verankert. Die Anforderungen an die Beschaffenheit des Trinkwassers orientieren sich an diesem Grenzwert, der einen unbedenklichen Genuss für die Bürger gewährleistet. Der Messwert im Speyerer Trinkwasser liegt mit 0,2 Mikrogramm je Liter weit unter dem Grenzwert.

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