Weltwassertag 2011 - SWS bieten Infofahrten an

(vom 21.03.2011)

Bild
Wasserturm

 Am 22. März 2011 ist Weltwassertag. Seit 1993 ruft die UNESCO diesen Tag aus. In diesem Jahr ist „Wasser für Städte" das Thema der weltweit angebotenen Informationsveranstaltungen zum Weltwassertag. Die deutsche Trinkwasserversorgung belegt im Hinblick auf Versorgungssicherheit und Wasserqualität im weltweiten Vergleich einen der vordersten Plätze. Mit der Wasserversorgung sind in Deutschland vielerorts die Stadtwerke betraut. So auch die Stadtwerke Speyer GmbH.

Nicht nur zum Tag des Wassers halten die SWS viele Informationen zum Thema Trinkwasser bereit. Diese sind erhältlich in den Stadtwerke-Kundenbüros in der Salzgasse und in der Industriestraße sowie unter Telefon 06232/625-2280. Unter dieser Nummer können sich Interessierte auch zu Infofahrten rund um das Speyerer Trinkwasser anmelden, die ganzjährig durchgeführt werden.

„Das Speyerer Trinkwasser kommt aus unterirdischen Wasseradern aus dem Haardtgebirge und hat die Bezeichnung „hart"; 15,1 Grad deutsche Härte", informiert Sonja Daum, Pressesprecherin der Stadtwerke. Es enthält viel Magnesium und Calcium, für den Körper lebensnotwendige Mineralien. Zudem erfüllt es nicht nur die gesetzlichen Auflagen der Trinkwasserverordnung, sondern liegt mit seinen Werten weit unterhalb dessen, was vorgeschrieben ist.

„Das Lebensmittel Nummer 1 muss strengeren Kontrollen standhalten als jedes Mineralwasser, das im Handel angeboten wird", so Daum. Um eine gute Qualität garantieren zu können, wird das Roh- wie auch das Trinkwasser regelmäßig durch unabhängige Labore kontrolliert. Bakteriologische Überprüfungen finden wöchentlich statt. Diese Analysen gehen auch direkt an das Gesundheitsamt, das zusätzlich als Kontrollinstanz fungiert.

Das Speyerer Trinkwasserqualität wird ausschließlich aus Tief- und Flachbrunnen gefördert. So sind Verunreinigungen ausgeschlossen, ein kompliziertes Aufbereitungsverfahren nicht notwendig. Die beiden Wasserwerke Nord und Süd verfügen über je zwei rein biologisch betriebene Aufbereitungsstufen (Entmanganung und Enteisenung). Die hohe Qualität des Speyerer Trinkwassers beruht vor allem auf den weiten Schutzzonen in den Wassergewin-nungsgebieten Süd und Nord. Dadurch kann zum Beispiel auf die Zugabe von Chlor verzichtet werden.

Die SWS versorgen neben der Speyerer Bevölkerung auch die Verbandsgemeinde Römerberg sowie die Gemeinden Hanhofen und Harthausen mit Wasser. Die Verteilung übernehmen die jeweiligen Gemeinden. Für das Wasserwerk der Ortsgemeinde Dudenhofen besteht ein Betreibervertrag, der auch die Sicherstellung der Versorgung in Spitzenzeiten zusichert.

zurück