Neuer Blei-Grenzwert tritt in Kraft

(vom 27.11.2013)

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Anlässlich des Inkrafttretens des neuen Grenzwertes für Blei in Höhe von 10 Mikrogramm pro Liter am 1. Dezember 2013 erklärt Jürgen Hermes, Bereichsleiter Anlagen/Netze bei den Stadtwerken Speyer:

„Wir begrüßen den neuen Grenzwert für Blei. Der Grenzwert steht für Vorsorge und aktiven Schutz der menschlichen Gesundheit. Diese haben beim Trinkwasser Vorrang. In unserem gelieferten Trinkwasser sind weder Blei noch Kupfer enthalten. Unser Trinkwasser entspricht den Qualitätsanforderungen und wird laufend von unabhängigen Laboren untersucht.

Wir als Wasserversorger sind verantwortlich für das von uns bis zum Hausanschluss gelieferte Trinkwasser. Für die Trinkwasserinstallation im Haus sind die Vermieter/Gebäudeeigentümer verantwortlich. Durch Bleileitungen in älteren Häusern können Bleikonzentrationen im Trinkwasser auftreten, die die zulässigen Höchstwerte überschreiten. Um im Zweifelsfall zu klären, ob es noch Wasserleitungen aus Blei in einem Haus gibt, sollten Vermieter oder Verwalter des jeweiligen Gebäudes angesprochen werden. Bleiquellen im Trinkwasser im privaten Bereich können insbesondere alte Bleirohre und häufig Billigarmaturen sein, die nicht für den Trinkwasser-Einsatz geeignet sind."

Verbraucher können sich für Informationen zum Trinkwasser-Installationsbereich (neben den Stadtwerken und Verbraucherberatungsstellen) auch an Gas-/Wasser-Installateure sowie den Sanitär-Fachhandel wenden.

Kontakt: Tel. 06232/625-2160, Mobil: 0157/35234008, E-Mail

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