Zertifizierte Sicherheit für SWS-Kunden

(vom 20.11.2013)

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Von links: Werner Theis (Ministerialdirigent Umweltministerium RLP), Dr. Peter Missal (Vorsitzender DVGW/Rheinland-Pfalz), Jürgen Hermes (Bereichsleiter SWS), Wolfgang Bühring (Geschäftsführer SWS), Adalbert Kreiser (Stv. Bereichsleiter SWS), Heinz Flick (Geschäftsführer DVGW/Rheinland-Pfalz)

„Die Kunden müssen sich auf die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung verlassen können“, so die einleitenden Worte von Dr. Peter Missal, Vorsitzender der DVGW*-Landesgruppe Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Werner Theis, Ministerialdirigent im Umweltministerium Rheinland-Pfalz, und DVGW*-Geschäftsführer Heinz Flick überreichte er am 18. November die Zertifizierungsurkunden an Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Bühring und seine Mitarbeiter.

Die Urkunden bescheinigen, dass die Stadtwerke Speyer fit sind für alle turnusmäßigen und außerordentlichen Aufgaben im Dienste der Strom-, Gas- und Wasserkunden. „Für die Sparten Gas und Wasser haben wir die Zertifizierung erstmals 2001 durchführen lassen“, betont Bühring. „Diese ist kein „Muss“; wer allerdings ein qualifizierter Netzbetreiber sein will, sollte sich der Überprüfung stellen. Wir tun dies jetzt zum dritten Mal“, so Bühring weiter.

Seit 2007 standen auch die Leitfäden für die Stromversorgung zur Verfügung. Und da das Verfahren im Fünf-Jahres-Turnus wiederholt werden muss, ging man gleich alles auf einmal an. Exakt zugeschnitten auf die notwendigen Bedürfnisse der Versorgungsunternehmen hat die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) in Zusammenarbeit mit dem Forum Netztechnik und Netzbetrieb im VDE (FNN) praxisbezogene Anforderungen an Qualifikation und Organisation der technischen Bereiche formuliert und sie als anerkannte Regeln der Technik veröffentlicht.

In mehreren Monaten Vorbereitungszeit mussten vom Fachpersonal einige hundert Fragen durchgearbeitet werden. Besonders lobte Theis das Wissen und den Weitblick der Mitarbeiter. „Ohne deren Engagement hätte ein solch umfassendes Aufgabengebiet nicht bearbeitet und nachhaltig umgesetzt werden können“, so der Ministerialdirigent.

Alle Themen wurden kritisch beleuchtet, Prozessabläufe angepasst und entsprechend dokumentiert. Gespräche vor Ort und eine Betriebsbegehung folgten. Im Rahmen der Fachgespräche mit den Prüfern wurden Anregungen aufgenommen und sofort umgesetzt. Die Optimierung der Arbeitsprozesse unter Beibehaltung der immer wichtiger werdenden Dokumentationspflicht stand dabei an erster Stelle. „Mit der Zertifizierung nach TSM (Technisches Sicherheitsmanagement) können die Stadtwerke Speyer nachweisen, dass sie über eine rechtssichere Aufbau- und Ablauforganisation verfügen“, so Theis abschließend. „Denn Qualität und Versorgungssicherheit werden in Speyer großgeschrieben“.

* Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches

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