Saubere Wärme in neuem Quartier

(vom 23.05.2014)

30 Wohneinheiten entstehen „Am Hofschlösschen/Am Hammelturm" - Stadtwerke übernehmen Versorgung

Spatenstich
Auf gute Zusammenarbeit: v. l. SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring, Christian Neff, Eckhard Neff (beide Geschäftsführer Wohn- und Gewerbepark Speyer GmbH), Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Sebastian Johann (Geschäftsführer esi GmbH/dsi GmbH)

Nachdem die ehemalige Filzfabrik einer erfolgreichen Nutzung als Wohnraum zugeführt wurde, folgt unmittelbar angrenzend der zweite Schritt. Etwa 30 Wohneinheiten und eine Tiefgarage sollen auf dem Areal „Am Hofschlösschen/Am Hammelturm" entstehen. Die Stadtwerke Speyer sind als Partner im Boot. Ein Blockheizkraftwerk soll die künftigen Bewohner im Zuge des Klimaschutzkonzeptes der Stadt mit Wärme und Strom versorgen. Am 23. Mai wurden die ersten Spatenstiche gesetzt.

Zwischen St. German-, St. Markus- und Marxgärtenstraße liegt das Wohngebiet, dem sich die Firmen esi GmbH, dsi GmbH sowie die Wohn- und Gewerbepark Filzfabrik Speyer GmbH gewidmet haben. Anteilig haben sie die Planungen übernommen. Dass zwei Entwickler an einem Projekt arbeiten und dabei noch die Vernetzung mit den Stadtwerken auf den Weg bringen, ist kein übliches Vorgehen, wie beim offiziellen Bauauftakt deutlich wurde.
Abgesehen vom gegenseitigen Lob für die gute Kooperation stellte Sebastian Johann, Geschäftsführer der esi und dsi GmbH, bezüglich der Partnerschaft mit den SWS heraus:
„Als Projektentwickler haben wir gegenüber dem Nutzer, dem Käufer, aber auch den gesellschaftlichen Anforderungen eine hohe Verantwortung." Einen Beitrag zum Klimaschutz leisten die Unternehmen gerne, wie Johann versicherte. Er ergänzte: „Gerade in einer Quartiersentwicklung sind regenerative Energien gut umsetzbar."

SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring sprach den Entwicklern seinen Dank für die Erteilung des Auftrags aus, die nach „spannenden Verhandlungen in den vergangenen Monaten" erfolgt sei. „Wir möchten ein grünes Band um das Wohngebiet binden", betonte er und äußerte Hoffnung, dass das Vertrauen der Entwickler in die SWS auf die Käufer übergehe. „Wir sehen uns in der Pflicht, eine saubere, sichere, kundenorientierte und preiswerte Versorgung sicher zu stellen", stellte Bühring heraus.

Umgesetzt werden soll diese durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Kraft-Wärme-Kopplung. „Mit nur einem Energieträger werden zwei Versorgungsbereiche abgedeckt", erklärte SWS-Betriebsleiter Markus Sohn den Vorteil. Konkret heißt das: Das eingesetzte Erdgas liefert den Kunden als Endprodukte sowohl Strom als auch Wärme. Planung, Errichtung, Energieeinkauf und Betrieb der Anlage liegt in den Händen der SWS, die sich während der zehnjährigen Vertragslaufzeit auch um Wartung und Instandhaltung kümmert und einen 24-Stunden-Wärmeservice zusichert. Ausgelegt ist das BHKW für die zirka 30 Wohneinheiten mit Option auf sieben Erweiterungen, wie Sohn informierte.

Bewährte Träger und Kooperationspartner sah Oberbürgermeister Hansjörg Eger bei dem neuen Bauprojekt im Einsatz. „Zivile Konversion" werde dort betrieben, entstehe doch Wohnraum aus bisherigen Industrieflächen. Zügig und zielgerichtet werde gearbeitet, sicherte Eger zu. Christian Neff, Geschäftsführer der Wohn- und Gewerbepark Filzfabrik Speyer GmbH, nannte August 2015 als anvisierten Termin der Fertigstellung.

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