Stromladesäule „Bauhof“ in Betrieb genommen

(vom 01.04.2015)

Die Stadtwerke Speyer (SWS) haben bereits die zweite öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge in Speyer in Betrieb genommen. Die Stromladesäule in der Straße „Bauhof“ wurde gestern Nachmittag eingeweiht. Mit dabei war auch der Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger (l.), Jürgen Hermes, Bereichsleiter Anlagen/Netze bei den SWS und SWS-Bereichsleiter Facility/Fuhrpark, Ralf Lang (r.) an der neuen Stromladesäule "Bauhof".

„Mit dieser Ladesäule wollen wir die E-Mobilität direkt in die Stadt bringen“, erklärt Hansjörg Eger und verweist damit auf den zentralen Standort. Schließlich befindet sich die Anlage nur wenige Meter vom Dom entfernt. Es handle sich bei der Inbetriebnahme dieser Ladestation um „eine Fortsetzung  des Klimaschutzprogramms der Stadt Speyer“, so Eger weiter. Der Oberbürgermeister startete den ersten Ladevorgang mit der neuen Stromladesäule. Dabei unterstützten ihn die SWS-Experten Jürgen Hermes, Bereichsleiter Anlagen/Netze und Ralf Lang, Bereichsleiter Facility/Fuhrpark.

Die erste Stromladesäule Speyers wurde bereits im September 2014 auf dem Festplatz (Geibstraße) installiert. An der neuen Ladesäule können – genau wie an der Stromtankstelle auf dem Festplatz – zwei Autos gleichzeitig betankt werden. Die SWS rechnen an beiden Stationen mit einer ähnlichen Frequentierung. Vor der Ladesäule „Bauhof“ wird noch eine eingezeichnete Parkfläche entstehen, auf der ausschließlich Elektroautos zum Aufladen abgestellt werden sollen.

Die SWS haben sich an das Verbundnetz von RWE-e-mobility angeschlossen. SWS-Kunden können dadurch an 1500 Stationen in Deutschland – darunter die beiden öffentlichen Säulen in Speyer – sowie weiteren 500 im Ausland tanken. Die Standorte sind über die App „e-kWh“ oder den Ladesäulenfinder im Internet abrufbar.

Nach der Ladesäule „Bauhof“ soll 2015 noch eine weitere Station in der Nähe der Gedächtniskirche in Betrieb gehen. Bei der Standort-Entscheidung war es wichtig, die Säulen an zentralen Punkten zu installieren, da sie auch für Touristen gedacht sind. Elektroautos von Domstädtern werden derzeit eher zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen.

Die Kosten für die Errichtung der Stromladesäule beliefen sich auf ca. 6000 Euro. Die volle Aufladung der Batterie dauert etwa 4 bis 5 Stunden. Danach kann das Elektroauto durchschnittlich 100 bis 150 Kilometer zurücklegen. Der Strom für eine Strecke von 100 Kilometern kostet ungefähr 4 Euro. Zum Laden seines E-Fahrzeugs muss jeder Fahrer sein eigenes Kabel mitführen. Der Stecker Typ 2 wurde 2013 von der EU-Kommission europaweit als Standard festgelegt. Elektroautos sind ideal für kürzere Strecken im Stadtverkehr. Sie sind besonders umweltfreundlich und die laufenden Kosten sind gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren deutlich geringer.

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