Kunden in die E-Mobilität begleiten

(vom 03.11.2016)

Gemeinsames Strom-Zapfen: (v. l.) OB Hansjörg Eger, E-Mobilist Klaus Gehrlein, SWS-Chef Wolfgang Bühring, Bereichsleiter Ralf Lang, Bauhaus-Geschäftsführer Markus Schäfer

Ein nächster Baustein zur Förderung der Elektromobilität ist gesetzt. Am 2. November wurde die zweite Schnell-Ladestation der Stadtwerke Speyer (SWS) an der Iggelheimer Straße von Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Geschäftsführer Wolfgang Bühring, Bereichsleiter Facility, Ralf Lang, und zahlreichen Gästen offiziell in Betrieb genommen. Erster Tankgast war Klaus Gehrlein, der seit eineinhalb Jahren überzeugter E-Mobilist ist.

„In unseren Kreisen heißt eine solche Station barrierefreie Ladesäule“, erklärte Gehrlein, der mit einigen Vertretern der privaten Initiative Electro Vehicles Rhein Neckar (EVRN) gekommen war. Der Grund dafür: Jedes E-Mobil, unabhängig von der Marke, kann an der neuen Station betankt werden. Für ein zügiges Aufladen sorgt dabei der 50kW-Gleichstrom-Anschluss, an den das Fahrzeug durch einen so genannten „CCS“-Stecker nach europäischer Norm gekoppelt wird. Erst im Sommer war eine solche Ladestation bei der Volksbank in Betrieb genommen worden, die zweite folgte nun auf städtischem Gelände am Bauhaus. An vier weiteren Ladestationen im Stadtgebiet können E-Mobil-Fahrer mit 22 kW Wechselstrom nachtanken. „In Zukunft wird die Nachfrage in diesem Bereich deutlich zunehmen“, äußerte sich Bühring zuversichtlich, rechtzeitig den notwendigen Weg zu bereiten, der zur Förderung des Klimaschutzgedankens im Mobilbereich wichtig ist. „Wir wollen unsere Kunden in die E-Mobilität begleiten“, stellte der Geschäftsführer heraus. Daher haben sich die SWS einem großen Netzwerk angeschlossen, innerhalb dessen sie selbst einiges bewegen wollen.

Im Falle der Umsetzung einer zweiten Ladestation konnte der Energiedienstleister diesmal sogar auf eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zurückgreifen. Aus dem "SLAM"-Forschungsprojekt (Schnellladenetz für Achsen und Metropolen) flossen Gelder, die in den Ausbau des Ladenetzes investiert wurden. „Diese Station kann generell noch aufgerüstet werden“, hob Bühring heraus und sprach von einer Anhebung der Gleichstrom-Leistung auf 150 kW.

Ein guter Standort sei die an den Bauhaus-Parkplatz grenzende Fläche, unterstrich OB Eger. Er zeigte sich stolz, in den SWS einen Partner zu haben, der unermüdlich an dem Vorantreiben der Klimaschutzrichtlinien der Stadt mitarbeitet. „Ich glaube, in dem Bereich lässt sich noch vieles tun“, war sich Eger sicher. Mit bis zu 60 Ladungen im Monat rechnen die SWS an der Iggelheimer Straße fortan, informierte Ralf Lang. 40 bis 50 seien es zwischenzeitlich an der Volksbank. Weiterhin will das Unternehmen ein Auge auf mögliche Förderungen haben, ergänzte Wolfgang Bühring. Ein weiterer Ladepunkt soll in Angriff genommen werden.

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