Stadtwerke Speyer beteiligen sich an Windpark der Stadtwerke Tübingen

(vom 26.04.2016)

Handschlag auf die Beteiligung: (v. l.) Ortwin Wiebecke (Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen GmbH) und Wolfgang Bühring (Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer GmbH)
Handschlag auf die Beteiligung: (v. l.) Ortwin Wiebecke (Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen GmbH) und Wolfgang Bühring (Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer GmbH)

Windpark Framersheim bleibt im Besitz kommunaler Versorger

Die Stadtwerke Speyer beteiligen sich am Windpark der Stadtwerke Tübingen in Framersheim. 25,1 Prozent hat der kommunale Speyerer Energieversorger erworben. In Beteiligungen bei Projekten der Erneuerbaren Energien sehen die beiden Stadtwerke aus Tübingen und Speyer ein wertvolles Instrument zur Umsetzung der Energiewende auf kommunaler Ebene.

Den Windpark im rheinland-pfälzischen Framersheim hatten die Stadtwerke Tübingen im vergangenen Jahr erworben. Der Windpark erbringt mit seiner Gesamtleistung von 13,5 MW eine jährliche Stromproduktion von 27,1 Millionen Kilowattstunden. 6.800 Vierpersonenhaushalte können damit umweltfreundlich mit regenerativ erzeugtem Ökostrom versorgt werden. Rund 25 Prozent davon nutzen die Stadtwerke Speyer nun zukünftig für ihr Stromportfolio an Erneuerbaren Energien.

Ortwin Wiebecke, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen, betonte im Rahmen der notariellen Unterzeichnung in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Tübingen, wie wichtig Kooperationen zwischen Stadtwerken für die Arbeit an der Energiewende sind: „Beteiligungen und gemeinsame Projekte bei den Erneuerbaren Energien, die zwischen kommunalen Stadtwerken entstehen, stärken deren Position am Markt und in den Regionen, in denen die Stadtwerke Verantwortung für die Umsetzung der Energiewende tragen. Wir freuen uns, dass wir mit den Stadtwerken Speyer einen Partner am Windpark Framersheim beteiligen konnten, der die regionale Wertschöpfung der Windkraft stärkt, indem er seinen Kunden Ökostrom anbieten kann, der gar nicht weit weg produziert wird.

Die Stadtwerke Tübingen sondieren mit ihrer Abteilung Erneuerbare Energien und Energieeffizienz permanent den Markt nach erfolgversprechenden Windpark-Projekten. Allein in den letzten vier Jahren wurden sieben Windparks und sieben Solarparks übernommen. Die jetzt geschlossene Beteiligung ergab sich aus dem guten geschäftlichen Kontakt zwischen Tübingen und Speyer. 

Für die Stadtwerke Speyer ist die Beteiligung ein nächster Schritt für die selbst gesteckten Ziele bei der Umsetzung der Energiewende. Die Stadtwerke Speyer peilen für das Jahr 2030 eine Stromversorgung aus 100 Prozent regenerativen Quellen an. Begeistert zeigte sich beim Unterzeichnungstermin in Tübingen deshalb auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer, Wolfgang Bühring: „Wir freuen uns über die Beteiligung am Windpark Framersheim, weil wir als kommunaler Energieversorger in Speyer nur rund 50 Kilometer Luftlinie vom Windpark entfernt sind. Mit dem Erwerb dieses Anteils an einem sehr gut umgesetzten Windpark-Projekt schaffen wir es, das eigene Windkraft-Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Das bedeutet für die Stadtwerke Speyer einen wesentlichen Meilenstein auf ihrem Weg zur Stromversorgung aus 100 Prozent regenerativen Quellen.“ 

 

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