Stadtwerke investieren in neue Netzleitstelle

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(vom 21.09.2018)

Preise für bademaxx steigen ab Januar

Die Stadtwerke Speyer investieren 800.000 Euro in eine neue Netzleitstelle, um die komplexen Anforderungen an die Energieversorgung auch zukünftig erfüllen zu können. Den Beschluss fasst der SWS-Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 20. September unter Vorsitz von Oberbürgermeister Hansjörg Eger.

Die moderne, redundant aufgebaute Netzleitstelle soll die gesamte Versorgung und Entsorgung in den Bereichen Strom, Erdgas, Wärme, Wasser, Abwasser, Kläranlage und Gebäudeleittechnik steuern und überwachen. „Im Normalbetrieb werden unsere Kunden davon nicht viel merken. Sie profitieren jedoch von höchster zeitgemäßer Sicherheit und Zuverlässigkeit“, betonte SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring. Im Notfall könnten die Stadtwerke jetzt noch zielgerichteter handeln und Störungen schneller beheben. Zudem würden durch den Umstieg auf die erneuerbaren Energien und die E-Mobilität hohe Anforderungen an die Steuerung und Optimierung der Stromnetze gestellt, die es zu bewältigen gelte, so Bühring. 

Auch stimmte der Aufsichtsrat einer Anpassung der Bad-Eintrittspreise für das Sport- und Erlebnisbad bademaxx um ca. zehn Prozent zu. Ab 1. Januar 2019 sollen die neuen Konditionen gelten. „Seit der Eröffnung vor elf Jahren werden die Eintrittspreise für Hallen- und Freibad zum ersten Mal erhöht“, erläuterte Bühring. Betroffen seien Stunden-Karten, Saisonkarte, Gruppentarife und Kursgebühren. So steige z. B. die Zweistunden-Karte für Erwachsene von 3,80 auf 4,20 Euro. Die Freibad-Saisonkarte für Erwachsene erhöhe sich von 90 auf 100 Euro. Preise für Tageskarten sowie Familienkarten blieben konstant, so Bühring.

In der Sauna werden die Drei-Stunden-Karte und die Tageskarte um jeweils einen Euro auf 14 Euro bzw. 17 Euro angepasst. Die Saunapreise wurden zuletzt 2011 – nach der Eröffnung der Panoramasauna – um einen Euro erhöht. „Die Anpassung ist moderat gehalten, aber wirtschaftlich erforderlich“, informierte Bühring. Mit den höheren Einnahmen soll den gestiegenen Personal- und Betriebskosten Rechnung getragen werden.

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